Kulinarisches Erbe Bayern e.V.

News

Mit der Jahreszeit leben und genießen

Ganzjährig einheimische Gartenfrüchte, exotisches Obst aus den entlegensten Regionen der Erde, Grundnahrungsmittel der ärmsten Völker zu Spitzenpreisen in deutschen Supermärkten - es scheint, als sind dem Genießen heutzutage keine Grenzen mehr aufgezeigt. In logistischer Hinsicht mag das stimmen: Wir leben – abgesehen von politisch motivierten Abschottungen – in einer Welt totaler Wirtschaftsverflechtungen. Ob ein grenzenloser Genuss auch in sozialer und und gesellschaftlicher Hinsicht seine Berechtigung hat, steht auf einem anderen Blatt. 

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Länderübergreifender Lehrlingswettbewerb

 Wie schmeckt Heimat? Diese Frage stand im Mittelpunkt des diesjährigen länderübergreifenden Lehrlingswettbewerbs für die Berufe Köchin/Koch und Hotel-/Restaurantfach, der Mitte März in Bad Kissingen ausgetragen wurde. Heimat war in diesem Fall die Rhön. Es war die siebte Austragung ihrer Art, organisiert von der Rhön GmbH, die seit 2017 als Nachfolger der „Dachmarke Rhön“ fungiert. Das Kulinarische Erbe Bayern e.V. war als ideeller Förderer sowohl von der Idee als auch von der Umsetzung begeistert.Länder

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Kulinarisches Erbe auf der Internationalen Handwerksmesse

Kulinarische Genüsse stellen alljährlich einen besonderen Publikumsmagnet auf der Internationalen Handwerksmesse dar. In Halle B 3 des Münchner Messegeländes präsentierten sich in diesem Jahr die bayerischen Fleischer und die Konditoren (letztere stets im jährlichen Wechsel mit den Bäckern) auf ihren gläsernen Produktionsständen. Die Identifikation mit der Heimat und folglich mit dem kulinarischen Erbe steht bei den bayerischen Ernährungshandwerken seit jeher im Vordergrund. Klassiker wie die Weißwurst und der Leberkäs – aber auch das Saure Lüngerl und der Rote Presssack - erfreuen sich wieder zunehmender Beliebtheit.

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Renaissance traditioneller Speisen

„Zu fett“, „rückwärtsgewandt“, „zu aufwändig“, „viel zu üppig“ oder „paßt nicht mehr in die Zeit“ lauten viele Kommentare, wenn von Rezepten aus der guten alten Zeit oder Essen wie bei Oma die Rede ist. Ebenso oft hört man aber genau das Gegenteil – nämlich „damals kam man völlig ohne Geschmacksverstärker aus“ oder „Gemüse hat wirklich noch nach Gemüse geschmeckt“ u.v.a.m. Diese vermeintliche Widersprüchlichkeit verwundert nicht, denn Essen und Geschmack gehört zum Individuellsten, was der Mensch hat. Da hat jeder seine eigenen Erfahrungen, seine eigene Philosophie und seine eigene Meinung ...

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